Sommerfest am WSC

31. Juli 2016

Herzlich Willkommen zum Sommerfest des Waginger Segelclubs

am Samstag, den 06. August.

Für musikalische Unterhaltung sorgt ab 19 Uhr die Band Alpenritter.

Wir würden uns freuen, viele Clubmitglieder und Freunde des Segelclubs

sowie die Teilnehmer der See- und Flottenmeisterschaften und der Sommersegelwoche

zu einem unterhaltsamen Fest begrüßen zu können.

Dr. H. Rösch-Gedächtnis-Regatta 2016 – Bade-/Schwimmsaison ist eröffnet!

02. Juni 2016

28 Meldungen lagen zum Meldeschluss vor, Krankheitsbedingt konnten leider nur 24 Mannschaften an den Start gehen. Die Eisheiligen lagen in diesem Jahr genau zu Pfingsten und haben ihren Namen alle Ehre gegeben: Temperaturen zwischen 8 – 12 Grad, wechselhafte Wetterbedingungen, Regen, Sonne, Bewölkung, aber Hauptsache: Wind! Alle sechs ausgeschriebenen Wettfahrten konnten innerhalb von zwei Tagen, bei 2 – 5 Bft. gesegelt werden.

Der Samstagvormittag begann mit drei Schiffstaufen: Heini Bösl und Alexander Morgenstern tauften ihre nagelneuen Mader-Kieler und Karl-Heinz Schulz einen „neuen/gebrauchten“! Im Anschluss begrüßte Wettfahrtleiter Christian Huber die bereits „gut-gelaunten“ Teilnehmer bei der Steuermannsbesprechung. Kurz darauf konnten sich die Segler auf den Weg zum Start machen, welcher mit einer kleinen Verspätung, gegen 13:20 Uhr durchgeführt wurde. Bei 3 – 4 Bft. aus Süd-West wurden zwei Runden gesegelt und Alexander Morgenstern, mit Oliver Püthe (DuYC), konnte sich mit dem neuen Schiff, gleich den ersten Tagessieg ersegeln, knapp dahinter, der Wiedereinsteiger vom Waginger Segelclub, Alfons Huber jun, mit Tatjana Minejew und Alfons Huber sen. mit Christl Huber. Wettfahrt zwei und drei konnten ebenfalls am Samstag gesegelt werden, wobei sich Alexander Morgenstern und Gerhard Zimmerly (SCSTS) mit Irmgard Steinberger (WSC), die weiteren Tagessiege teilten. An diesem Samstag, wurde auch die Bade-/Schwimmsaison, wohl mehr unfreiwillig, am Waginger See eröffnet. In der ersten Wettfahrt, in Führung liegend, schickte Herbert Kujan, seine Frau Elisabeth ins kühle Nass, auch Amir Patzina hat in aussichtsreicher Position, seine Vorschoterin Elfriede Eder „verloren“, Tatjana Minejew ging bei Alfons Huber jun. über Bord, hielt aber alle drei Wettfahrten durch (Respekt!),  Petra Kellermann entschied sich noch vor dem Hinausfahren, beim Einsteigen auf das Schiff, die Temperatur des Waginger Sees zu testen und abschließend, beim Anlegen, hat Jupp Knapp, seinen Vorschoter Michael Bauer, vom Schiff abgeworfen… Abends wurden aber alle wieder wohlauf angetroffen und der Waginger Segelclub konnte zum bayerisch-türkischen Buffet (kalt/warm) und Freibier laden. Ebenfalls wurde die traditionelle Tombola veranstaltet und DJ Blacky heizte bis in die frühen Morgenstunden ein.

Am Sonntag, war die Auslaufbereitschaft für 10:00 Uhr vorgesehen und die Flotte konnte pünktlich den Hafen verlassen, um die restlichen Wettfahrten zu segeln. Wie am Vortag, war die Wetterlage sehr durchwachsen und es blies ein Westwind, mit 2 – 4 Bft. Nachdem sich am Vortag Herbert und Elisabeth Kujan, bereits frühzeitig aus dem Kampf um den Sieg verabschieden mussten, konnten Sie sich in der vierten Wettfahrt, erfolgreich mit einem Tagessieg zurückmelden. Die fünfte Wettfahrt konnte leider keine weitere Spannung in die Gesamtentscheidung bringen, Alexander Morgenstern und Oliver Püthe ersegelten sich den dritten Tagessieg und somit konnte ihnen der Gesamtsieg nicht mehr streitig gemacht werden. Während des Zieleinlaufs zur fünften Wettfahrt, streifte uns ein Gewitterausläufer, mit kurzem Hagel und einigen Gewitterböen, Wettfahrtleiter Huber entschied sich, das gesamte Feld in den Hafen zu schicken.

Nach einer ca. 90 minütigen Pause, schickte Huber die Teilnehmer ein letztes Mal auf den Parcours. Unter nun fast sonnigen Verhältnissen, konnte die letzte Wettfahrt gestartet werden. Den letzten Tagessieg sicherten sich wieder Alexander Morgenstern und Oliver Püthe und konnten sich mit den Plätzen: 1, 1, 2, (3), 1, 1 zum dritten Mal den Gesamtsieg sichern. Platz zwei belegten Gerhard Zimmerly (SCSTS) mit Irmgard Steinberger (WSC), vor Amir Patzina (SCP) und Elfriede Eder (WSC).

Die weiteren Waginger Kielzugvogel-Segler platzierten sich wie folgt: Platz vier: Alfons sen. Huber/Christl Huber, Platz 7: Gerd und Angelika Diederich; Platz 9: Alexander Knoll/Laura Schnepf (SCES); Platz 14: Alfons jun. Huber/Tatjana Minejew (YCBW); Platz 20: Helmut Zeilinger/Fritz Feuerer (YCBS); Platz 21: Alexander mit Simon Schmid und Platz 22: Bernhard Thomele/Astrid Thamm (CKA).

 

Christian Huber

 

Erfolgreicher Regattaauftakt beim Waginger-Segel-Club

27. Mai 2016

Kielzugvogel- und Tempestklasse starteten mit jeweils sechs Wettfahrten in die neue Saison

Außerordentlich guten Kontakt zum Wettergott Petrus hatten offensichtlich die Organisatoren der „Tempest-Osterhasen-Regatta“ und der „Dr.-Hans-Rösch-Gedächtnisregatta“ an den vergangenen Wochenenden. Es kommt nicht oft vor, dass bei beiden Serien, jeweils Samstag und Sonntag, alle ausgeschriebenen sechs Wettfahrten durchgeführt werden können. Ebenso außerordentlich war die große Zahl der Meldungen, nämlich 25 Boote bei den „Zugvögeln“ und 23 Boote in der „Tempest-Klasse“. Die Segler kamen aus Ungarn, Österreich und Deutschland, wobei Alex Morgenstern aus Duisburg die weiteste Anreise hatte.

Ideale Segelverhältnisse wurden der Tempest-Klasse geboten: herrlicher Sonnenschein und Nordost – Wind der Stärke zwei bis vier Beaufort ermöglichten schon am ersten Wettfahrttag vier Durchgänge. Dabei zeichnete sich gleich von Anfang an der Zweikampf um den Gesamtsieg zwischen der Crew vom Seebrucker-Regatta-Verein mit Christian Spranger/Christopher Kopp und dem Waginger Lokalmatador Stefan Erlacher/Christian Wöhrer ab. Am Ende des ersten Tages lagen beide nur um einen Punkt getrennt an der Spitze. Mit weitem Punktabstand folgten Stefan Schollmayer mit seinem Vorschotmann Alexander von Mertens vom Segelclub Mainspitze. Doch bereits beim Start zur fünften Wettfahrt war das Duell um den Gesamtsieg zugunsten von Christian Spranger entschieden. Zusammen mit zwei weiteren Booten verursachte Stefan Erlacher einen Frühstart, bemerkte seinen Fehler nicht, bemerkte auch nicht die gesetzte Flagge des Einzelrückrufs, überquerte deswegen auch nicht die Startlinie ein zweites Mal und musste deswegen von der Wettfahrtleitung unter der Regie von Helmut Klug disqualifiziert werden. Immer besser in Fahrt kamen die Neueinsteiger in die Klasse, Stefan Schollmayer und Alexander von Mertens, mit zwei zweiten Plätzen. Da es bei sechs Wettfahrten ein Streichresultat gibt, konnten Stefan Erlacher und Christian Wöhrer mit 14 Punkten doch noch Zweiter werden, knapp vor der Crew vom Main mit 15 Punkten. Der Sieg ging aber klar mit 10 Punkten an die Gäste vom Chiemsee, nämlich an Christian Spranger und Christopher Kopp. Bei der Siegerehrung durch den 1. Vorsitzenden des WSC, Elmar Schwarz und dem Wettfahrtleiter Helmut Klug war Stefan Erlachers Ärger über sein Missgeschick schon wieder verraucht und er gratulierte sportlich fair der Siegermannschaft. Die weiteren Plazierungen der Teilnehmer vom WSC: 10. Christoph Mehrwald/Sandro Demmelhuber (48 Punkte), 11. Christian Rusitschka an der Vorschot von Nikolaus Magg (SC-Feldwies, 49 Punkte), 13. Max Reichert an der Vorschot von Willi Ebster (Yachtclub Zell am See, 53 Punkte), 17. Herbert Schuster/Daniel Harbeck (71 Punkte), 18. David Bulin an der Vorschot von Dieter Wachs (Seebrucker-RV, 72 Punkte), 19. Adrian Hofer an der Vorschot von Max Fröhlich (SC-Feldwies, 76 Punkte), 20. David Forster/Jonas Breitsameter (85 Punkte) 22. Simon Frammelsberger/Pierre Winkler (96 Punkte) und 23. Stefan Hartl/Willi Lachner (114 Punkte) konnten allerdings nur drei Wettfahrten mitsegeln, da bei einer Böe der Mast brach.

Die „Dr.-Hans-Rösch-Gedächtnisregatta“ in der Kielzugvogelklasse hatte zwar vom Wetter her nicht so viel Glück, es war empfindlich kalt und heftige Regen- und Graupelschauer gingen auf die Teilnehmer nieder. Doch frischer, böiger Wind mit Stärke bis zu fünf Beaufort aus westlichen Richtungen, teilweise stark drehend, forderten den Seglern, dabei vor allem vielen Damen an der Vorschot, alles ab. Die Frage nach dem Sieger war jedoch schon nach den ersten Wettfahrten beantwortet. Mit vier ersten und einem zweiten Platz (Streichresultat war ein dritter Platz) siegten Alex Morgenstern und Oliver Püthe vom Duisburger-Yacht-Club souverän mit sechs Punkten. Die folgenden Plazierungen waren aber aus Waginger Sicht mehr als erfreulich. Zweite wurden Gerhard Zimmerly vom Traunsee zusammen mit Irmgard Steiberger vom WSC (18 Punkte), den dritten Rang belegten Amir Patzina vom Pilsensee mit Elfriede Eder vom WSC (19 Punkte) und, ebenfalls vom heimischen Club, kamen Alfons und Maiken Huber (22 Punkte) auf den hervorragenden vierten Rang. Weitere Ränge der Segler vom WSC: 6. Valerie Sinreich an der Vorschot von Michael Hotho (SC-Pilsensee, 30 Punkte), 7. Gerd und Angelika Dietrich (38 Punkte), 9. Alex Knoll/Laura Schnepf (48 Punkte), 10. Tina Hartl an der Vorschot von Wolfgang Brünning (51 Punkte), 14. Alfons Huber jr./Tatjana Minejew (66,5 Punkte), 20 Helmut Zeilinger/Fritz Feuerer (87 Punkte), 21. Alexander und Simon Schmidt (100 Punkte), 22. Bernhard Thomele/Astrid Thamm (102 Punkte). Bei der Siegerehrung bedankte sich der Wettfahrtleiter Christian Huber bei seinen vielen Helfern für den reibungslosen Ablauf der Wettfahrtserie. Neben dem Sport bot die Klassenvereinigung auch gesellschaftlich einiges: reichliche Brotzeiten, Weinproben, zum Aufwärmen nach den kalten Wettfahrten gab es selbstgebrannten Obstler, die traditionelle Disco-Party, die trotz der harten Winde bis in die frühen Morgenstunden dauerte und verwöhnt wurden wie immer alle Teilnehmer mit einem reichhaltigen Buffet und einer tollen Tombola, für die Maiken Huber wieder kräftig bei den Sponsoren gesammelt hatte.

Einen besseren Start in die Regattasaison 2016 hätte sich der Waginger-Segel-Club nicht wünschen können. Mit diesen beiden Windregatten strafte der ausrichtende Club die Beschreibung des Sees in einem Prospekt Lügen in dem es heißt:“…. ist der Waginger See der wärmste See Oberbayerns in windgeschützter Lage“.